Onlinediskussion der Niedensteiner GRÜNEN mit Bürgermeister Frank Grunewald

Bild: Niedensteiner GRÜNE im Dialog mit Bürgermeister Frank Grunewald (unten rechts).

Die Niedensteiner GRÜNEN diskutierten am Freitag den 05.2.2021 über die Bürgermeisterwahl und die Umsetzung GRÜNER Schwerpunktthemen (GRÜNES Zukunftsprogramm für Niedenstein). Lesen sie den Bericht über die Onlinediskussion.

 

 

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schätzen die Informationspolitik von Bürgermeister Frank Grunewald, erwarten aber sichtbare Fortschritte in den Bereichen Radwegebau und Klimaschutz.

Bürgermeister Frank Grunewald hat aus GRÜNER Sicht seine Dialogbereitschaft bewiesen. Die Fraktionsvorsitzenden wurden regelmäßig eingeladen und über aktuelle Themen gleichberechtigt informiert.

Es gab in den letzten Jahren keine Koalition zwischen den Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung. Wechselnde Mehrheiten waren möglich. Unterschiedliche Positionen wurden miteinander diskutiert. Die Fraktion der GRÜNEN versuchte hierbei immer wieder Themen wie Ökologie, Klima- und Naturschutz mehr in den Vordergrund zu rücken.

Vor sechs Jahren legten die Partei „Wahlprüfsteine zur Bürgermeisterwahl“ vor und wies explizit auf diese Themen hin.

Die damals vom Bürgermeister Grunewald angekündigte Bestandsaufnahme der Radwege sowie die Realisierung der Verbindung Metze – Gudensberg hat nicht stattgefunden. Nun besteht die Hoffnung, dass aufgrund der erneuten Zusage einer Bestandsaufnahme (HNA v. 5.1.2021) endlich Taten folgen.

Am 05.02.2021 trafen sich BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN in einer Videokonferenz mit Frank Grunewald. Dort wurde deutlich, dass es einige Themen gibt, bei denen man gewinnbringend zusammenarbeiten kann. Der Bürgermeister sicherte Unterstützung für den Schutz des Waldes an der Altenburg zu und teilte seine Überlegungen mit, ein Klimaschutzprogramm entwickeln zu wollen. Die Radverbindung zwischen Metze und Gudensberg könne erneut unter die Lupe genommen werden und über die Realisierung einer Sporthalle würde sich der Bürgermeister, als ehemaliger Vorstand der SG Chattengau, freuen, äußert aber Bedenken zu deren Finanzierung.

Klare Differenzen zeigten sich bei den Themen Kindergärten und Begrünung Zentrum. Während die Niedensteiner GRÜNEN sich flexible Betreuungszeiten und sozialverträglichere Gebühren für Geringverdiener und Familien mit mehreren Kindern wünschen, sieht Bürgermeister Grunewald hier keinen Spielraum und verweist auf die Sozialpolitik der Bundesregierung.

Bezüglich der Begrünung des neuen Zentrums sieht er die Gestaltungshoheit bei den Bauherren und sieht, anders als BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, keine großen Einflussmöglichkeiten auf die Bebauung. Die GRÜNEN dagegen kritisieren die versiegelte Fläche für mehrere Hundert Parkplätze.

Hinsichtlich eines Wechsels der Waldbewirtschaftung im Stadtwald von PEFC zum naturnahen FSC-Standard signalisiert Grunewald keine große Bereitschaft.

Es zeigt sich also: Diese Themen können nur mit einer starken GRÜNEN Fraktion umgesetzt werden.

Die Niedensteiner GRÜNEN wünschen sich, dass die offene Informationspolitik des Bürgermeisters Frank Grunewald beibehalten wird, bedanken sich für diesen Dialog und hoffen, dass er die zugesicherte Unterstützung hinsichtlich der Themen Klimaschutz, Radwegebau und dem Schutz des Waldes an der Altenburg Realität werden lässt.

Zur Bürgermeisterwahl in Niedenstein erklären BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, die Wähler*innen sollten sich ein eigenes Bild machen, das Wahlprogramm des Bürgermeisters anschauen und Fragen an den Kandidaten stellen. Eine Empfehlung zum Wahlverhalten geben sie nicht. 

Gehen Sie am 14. März zur Kommunalwahl 2021!

WÄHLT!

 

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