BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Niedenstein!

Großer Andrang beim Biber-Infoabend

05.09.26 –

Das Interesse war groß: Zum Biber-Infoabend der GRÜNEN Niedenstein war das Dorfgemeinschaftshaus in Kirchberg so gut gefüllt, dass zusätzliche Stühle herbeigeholt werden mussten. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher wollten mehr über den Biber an der Ems, seine Lebensweise und die Herausforderungen vor Ort erfahren.

Die NABU-Expertin Dr. Sybille Winkelhaus brachte interessante Exponate und anschauliche Informationen mit. Sie erläuterte, welche Bedeutung der Biber für die Artenvielfalt hat und wie seine Aktivitäten dazu beitragen können, Wasser in der Landschaft zurückzuhalten. Gleichzeitig wurden die Sorgen von Landwirten und Anwohnern offen angesprochen: angenagte Bäume, Schäden an Flächen und die Frage, wie ein gutes Zusammenleben gelingen kann.

Unter der Moderation von Dr. Bettina Hoffmann entwickelte sich eine lebhafte Diskussion mit zahlreichen Fragen, persönlichen Erfahrungen und konkreten Vorschlägen aus dem Publikum. Deutlich wurde, dass es Lösungen braucht, die sowohl die Interessen der Menschen als auch den Schutz der Natur berücksichtigen.

Die GRÜNE Fraktion hat daraus bereits konkrete Konsequenzen gezogen: In der darauffolgenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung stellte sie einen Antrag mit dem Ziel, die naturnahe Entwicklung der Ems-Aue durch Flächentausch und Flächenankauf voranzubringen. So sollen Perspektiven entstehen, die dem Biber mehr natürlichen Lebensraum bieten und gleichzeitig Konflikte mit der landwirtschaftlichen Nutzung verringern können.

Ein erfreuliches Ergebnis des Abends gab es ebenfalls: Niedenstein hat jetzt einen Biber-Fanclub! Die Künstlerin Tamina Naglmeier gestaltete eigens dafür Sticker. Wer sich austauschen, Beobachtungen teilen oder mehr über den Biber erfahren möchte, ist herzlich willkommen.

Hier geht’s zum Biber-Fanclub auf Signal.

Die GRÜNEN Niedenstein freuen sich über das große Interesse und den offenen Austausch. Der Abend hat gezeigt: Wenn Wissen geteilt, Sorgen ernst genommen und gemeinsam Lösungen gesucht werden, kann Naturschutz vor Ort gelingen.

Fotos: Jörg Warlich

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